nein, hier gehts nicht um den neuen michael jackson film, der mittwoch ins kino kommt
hier gehts mal um die frage, was es eigentlich sein soll, dieses ‘glück’, nach dem wir alle streben sollen…
wer kennt das nicht? man setzt sich ein ziel, ein scheinbar unerfüllbarer traum, den man gefühlte 20 jahre lang verfolgt und endlich, endlich ist es vollbracht – und was dann?
ist man zufrieden mit dem was man erreicht hat?
hört man auf zu kritisieren?
ist man glücklich?
beat it!
tatsächlich nichts von dem. alle noch so hoch gesteckten erfolge, die man verbuchen kann sind nicht im stande die innere leere auszufüllen, welche so ziemlich jeden jungen erwachsenen anfang 20 jeden verdammten tag verfolgt. anders die niederlagen, sie werden nie vergessen
in dem oscar-prämierten meisterwerk american beauty stellte der hauptcharakter lester burnham einst fest:
‘gerne würde ich meiner 16 jährigen tochter sagen, dass ihre unsicherheit eines tages vorbei gehen wird – aber ich möchte sie nicht belügen’
na dann, heute abend noch ein wenig uni lernen, ein glas martini schlürfen, die lieblingsserie nicht verpassen, bücher über außenseiter und revolutionen lesen, schlafen legen und dann ab in den nächsten tag voller depression und der gewissheit, dass all die dinge welche gestern noch so wichtig schienen, morgen schon in der luft zerstauben
this is it
zeit für ne schnulze von u2
nett das wir uns und alles andere gegenseitig zitieren..auch wenn sich das von dir nicht gut anhört…