Drei junge Damen, die ich nur wärmstens empfehlen kann und die sicherlich jeder einen eigenen Beitrag verdient hätten, statt hier so lieblos in einen gepanscht zu werden.
Donna Stolz Die Dame kommt aus Berlin, singt auch noch beim Pony Express, (solo Dienstag in Leipzig zus. mit Ich, Alexander -von Kunsttpeppich empfohlen- und Spaceman Spiff). Erinnert mich an ein klein wenig herberes Mazzy Star.
Kitty Solaris, ebenfalls Berlinerin: „Eine dunkle Stimme, die bei aller Wärme doch leicht reserviert wirkt. Eine Flugbegleitung, von der man sich bei der Reise ins Reich der Tagträume gern leiten lässt.” (Visions 02/07)
Kat Frankie, eine meiner neue Lieblingssängerinnen.. ohne Worte..
Hurra, Hurra, Konzerte…Eine Reihe live begeisternder, verrückter Bands, deren Auftritte man bei sich bietender Gelegenheit auch nicht unbedingt verpassen söllte.
Die Zentralheizung of Death des Todes, die unsereins sogar richtig in die sommerliche Leichte des Surf-Core-Trash-Irgendwas einordnete, heizten (nach dem leider so gut wie verpassten Auftritts des hier allerdings eh schon mal lobend erwähnten Timms) mit dem Durchlauferhitzer der Dummheit und anderen frappanten Klangstücken ordentlich ein. Und das sehr lange. Bemerkenswert wie sie das aushalten. Aber hier die Erklärung:
„3~4 unbedeutende Laboramöben begannen sich ENTSETZLICH SCHNELL zu entwickeln. Jeder von Ihnen wurden extranormal überdurschnittlich ausgebildete Fähigkeiten aus einem zufällig im Labor gelagerten Gencocktail zuteil.“…Aha! (Weiter recherchiert findet man sogar historische Dokumente, Film-Aufnahmen von damals.)
Weiter ging’s mit den nicht minder beeindruckenden Tarentatec, die nicht nur optisch leicht bekleidet in Bademode und allen erdenklichen Kopfbedeckungen überzeugten. Mit ihrem Zappa-Set (?) durchwanderten sie gefühlt sämtliche Grade des Möglichen von Kosakenchor über Funk, Stoner bis hin zu Jazz und gelungenen Coverversionen von The Doors und Hendrix bis man ihnen Einhalt gebot.
Den Song und das Video find ich ziemlich steil.
(Freitag soll es dann weitergehen mit Jazz vom Hamburger Trio Krebzucht auf Amrum und Funk von Psyfunetik aus Halle, natürlich in der Galerie Durchlauferhitzer.)
Ich wollte eigentlich pünktlich das Konzert empfehlen, war aber leider verhindert. Nichtsdestotrotz tun wir einfach so, als würde ich Folgendes ankündigen, denn der Text war schon fertig, also hier, lies:
Wenn ich am 07. Juli in dieser Hitze die Anstrengung auf mich nehmen möchte, d.h. Ich mich von meinem spinnwebenumwebten Schreibtischstuhl, dem staubbewachsenen Fußboden oder auch meinem kastenförmigen Bettkastenbett erhebe und das eine rot-lahme Bein vor das andere setze, das dann noch in die richtige Richtung, dann anhaltend den vorzugsweise rechten Arm ausstrecke und die typische Handbewegung zur Öffnung eines klassischen Fensters tätige (von oben nach unten, dann nach vorne ziehen), dann könnte ich tatsächlich Tracy Chapmans großartige Stimme vernehmen, mir die Übel der Welt vorhaltend, mich motivierend, mich für eine bessere zu engagieren. Wir versuchen das natürlich alle schon seit Jahren und werden wie Tracy Chapman, nur weniger gut, es nicht aufgeben. Ja, Tracy Chapman spielt praktisch fast direkt vor meiner Tür (wenn sie es sich nicht anders überlegt, wie damals spontan der Al Jareau). Aber auf Tracy Chapman ist Verlass und deswegen lohnt sich jetzt auch Vorfreude und Musik, denn ich habe eine Tracy-Chapman-Schallplatte im Schrank, die ich bis dahin hören werde und ich werde mich in die Nähe stellen, denn Tracy Chapman ist echt in Ordnung.
Aus aktuellem Anlass empfehlen wir Ihnen heute folgendes Label. Olive Juice Music. Frisch gepresst ein Genuss dank feiner Musiker/Innen, wie Major Matt Mason USA (derzeit auf Europa-Tour!) oder Nan Turner..
Bei nicht aktuellen Recherchen zur wunderbaren Band Creaky Boards, die ich vor 5 Monaten live kennenlernen durfte, stieß ich auf ein Video, deren Aussage besagte: „Viva La Vida“ von Coldplay (Kunstteppich berichtete) sei ein Plagiat des Songs „The Songs I Didn’t Write“ (Kunstteppich berichtet) von eben diesen Creaky Boards. Eine Ähnlichkeit der Lieder ist nicht zu leugnen. Nun aber, bei einer aktuelleren Forschung entdeckte ich folgendes Unfassbares: Coldplay kopierte (eventuell..auch noch) Joe Satriani -der Herr ist mir leider nicht bekannt. Meine jetzige spektakuläre Entdeckung wirft allerdings alles Bisherige aus der Copyright-Bahn: Colplay oder Creaky Boards kopierten (angeblich) Michael (Kapluckus) oder Chris Martin (Coldplay) Andrew Hoepfner (Creaky Boards), der Michael (Kapluckus) (vielleicht) im Bad traf, der zuvor (möglicherweise) Joe Satrianis „If I could fly“ hörte.
Also ich bin für Creaky Boards.
Colplay kopiert Creaky Boards
Coldyplay kopiert Joe Satriani
Creaky Boards, Coldplay und Joe Satriani kopieren irgendeinen Michael
Der Mann mit Hut und Herz, Gerhard Schöne mit Band und weiblicher Gesangsunterstützung. Später dann wohl eine der großartigsten, unterschätzten Livebands- Mardi Gras B.B. !
quasselstrippe