Archiv für November 2007

30
Nov
07

frische-bruhgurken.jpg

29
Nov
07

Vorsicht: Werbung!

Muss mal Werbung in eigener Sache machen:
Das neue Dipstikk- Album (…) ist fertig und gratis bei myownmusic.de downloadbar.

Danke. Weitermachen!
Fred

29
Nov
07

alles Fassade

was für ein grandioser Weg seine symphatien hinter dem Gesicht des allgemein belibten zu verstecken, denk ich mir und stell den hier beinahe ganz kommentarlos auf den Teppich 

28
Nov
07

NEU! – ganz alt aber live

endlich wieder eine Folge Kraut und Rüben… Ist es der 3. Teil oder der 4.? man weiß das nicht mehr so genau. Dennoch gibt es hier wieder avantgard meets prog-rock

Die Band existierte bis 1975 und spielte zusammen mit dem stilbildenden Produzenten Conny Plank (Kraftwerk, Can, Eurythmics, Deutsch-Amerikanische Freundschaft) drei Alben ein. Stilistisch sind die Alben mit den frühen Kraftwerk-Platten vergleichbar. Improvisierte und mit elektronischen Effekten verfremdete Klänge charakterisieren die langen, hauptsächlich instrumentalen Stücke. Typisch für die Musik ist ein besonderer von Neu! mit Conny Plank entwickelter pulsierender Rhythmus, von Musikjournalisten als „Motorik“ bezeichnet.

übrigens Motorik: ist ein Begriff, der vor allem von den Musikjournalisten verwendet wird, um den besonderen Krautrock-Rhythmus im 4/4 Takt zu bezeichnen. Motorik wurde von der Band Neu! mit dem Produzent Conny Plank entwickelt, und popularisiert durch das Stück „Autobahn“ von Kraftwerk (1974). Er ist auch in den Musikstücken anderer Krautrock-Bands (Can, Faust) präsent, und gilt er als eines der Markenzeichen des Krautrocks[1].

Typisch für „Motorik“ ist ein durchgehender pulsierender Rhythmus, der sich entweder wenig oder gar nicht ändert, manchmal während 10 Minuten und länger.

Die Mitglieder der Band Neu! haben den Begriff nicht verwendet. Klaus Dinger bezeichnete den „Neu!-Beat“ manchmal als „Apache beat“. Motorik ist auch in den Musikstücken von solchen Künstlern wie Devo, Stereolab und David Bowie präsent.

27
Nov
07

Der Kunstteppich-Oscar Kategorie 1: die lustigste Kotzszene

Die Nominierungen:

1. Der Sinn der Lebens

2. Team America

3. Scary Movie 2

4. Stand by me

And the winner is…….?
(fred)

27
Nov
07

yeah! Zaubertrick

hab ich eben bei meiner freundin gemacht… funktioniert…sogar ohne übung 😉

27
Nov
07

Es ist so egal

Blauer Beutel. Blauer Beutel mit weißen Turnschuhen. Mit T-Shirt und Hose. Liegt da im Spint. Ich muss noch mal zurück. „Beeil Dich!“. Danke für den Tipp. Schneller als zwei Schritte pro Sekunde lässt ein Laufschritt, ohne ein Rennschritt zu werden, nicht zu. Als ich wiederkomme, sind die Anderen natürlich schon fort. Ich warte.

Dass die Leistung meines Orientierungssinns etwa dieselbe ist wie die eines, der nicht existiert, ist mir schon seit Jahren bekannt. Unpraktisch wird es aber auch morgen wieder sein und übermorgen.
Ich studiere den Fahrplan, wäge ab, fühle mich ganz gut und sicher. Ich habe mich für eine Bahn entschieden, ich sitze sogar darin. Ich werde zu spät kommen, ich weiß, aber das kümmert wenig, kann passieren. Ich fahre, sehe und zweifle. Eine Graffitimauer. Fremde Wände. Irgendwelche Kreuzungen. Die Gegend kenne ich nicht, dieses Gefühl jetzt dagegen zu gut. Unbekannte Läden und Ecken. Ich kann mich nicht erinnern. Was war prägnant? Nichts? Habe ich während mindestens fünf Mal Fahren, nicht einen kleinen Punkt mir merken können, ob nun markant oder nicht? Jetzt fahren wir über eine Brücke. Da ragt ein gigantischer Pfeil in den Himmel, sticht in eine Wolke. Sie platzt und frühe Nachmittagssonne fällt heraus. „Tschuldigung, ist hier irgendwo eine Sporthalle?“, frage ich Einen mit Plakat im Rucksack und: Ja! Gleich hier. (Na Gott, sei Dank). Ich steige aus und denke mir: Nein. Hier bin ich falsch. Nach langsamem Überqueren der Straße, bleibe ich stehen. Eine Frau glotzt mich an, ich selbst zwei andere, meine neuen Stadtkarten. Selbe Frage. Irgendwo ist eine Schule, da muss auch eine Turnhalle sein. Mir ist klar, dass die genannte nicht die richtige ist. Da wo ich hin will, ist keine Schule, glaube ich. Nein, ich weiß die Straße nicht, nein, auch keine Haltestelle. Nichts. Gar nichts. Ich bin in New York, Paris oder Innsbruck. Aber es ist meine Pflicht, weiterzusuchen. Ich erscheine auf einem postmodernen Minimarktplatz. DDR-Leberkäse, 77Cent. Für wie viel Gramm? Ferngläser. Uhren. Verstaubte Parfümkartons. Ich werde nicht zu spät kommen. Das werden vermutlich zwei Fehlstunden. Möglich, dass man mir 0 Punkte einträgt, für die Leistungskontrolle, die heute stattfindet. Ach, das ist unsinnig. Ich beende meinen Spaziergang und gehe zurück zur Haltestelle. Einmal geht noch. Ich stehe vor einer Horde Knirpse, die nahe daran sind, mich mit asiatischen Nudeln zu bewerfen. In diesen stehe ich schon. Mir ist klar, ich bin keine Autorität. Angriff ist die beste Verteidigung. Ich spreche sie an. Selbstverständlich gibt es auch hier eine Turnhalle, nur eine Haltestelle weiter. Neue Hoffnung. Schon da. Schon zerstört. Fehlanzeige. Ich studiere den Fahrplan, sinnlos, ich habe keine Uhr. Auf einer Haltestellenbank, sie ist grün, lasse ich mich nieder, sacke entspannt zusammen, betrachte den Himmel, er ist blau, sehe die Wolken, sie sind weiß. Denke an Caspar David Friedrich, denke scheißegal und warte auf meine Bahn nach Hause.

Jules Tag




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