23
Nov
07

Gedanken #1

…und Genau gegen die untere Schaltfläche. Relativ betrachtet erscheint mir die Sache dann doch ganz unangenehm, gerade deshalb weil ich ja erkannt habe, dass alles nicht so läuft wie es soll. Zum einem stehen die Chancen schlecht auf Gleichheit innerhalb der Linien und zum anderen scheint es als ob dieser Gerätschaft der Stempel des Verfalls obliegt. Über grüne Ergüsse schiebt sich bald ein weinerliches Blau das sich kurz vor der waagerechten in ein mürrisches Rot-Grau verwandelt. „Hier lief doch schon lange nichts mehr“. Natürlich, keine Frage, aber doch reizt sie mich, diese schlichte Genugtuung es der Welt mal wieder gezeigt zu haben. Flimmern gehört nicht zum Konzept und gelacht wird erst dann wenn auch der letzte Stecker gezogen ist. Das Grau des Bodens würde sich wahrscheinlich gut mit ins Bild fügen, obwohl, bei dem Laminat. Es fällt mir schwer zu glauben, dass das hier nur ein vorübergehender Zustand ist. Dafür habe ich schon zu viele Zustände gesehen. Den Himmel der dich zum Frühstück mit roten Bäckchen angrinst. Der Rausch am letzten Wochenende. Oh, war das ein Zustand. Das Wasser das keinen Bock mehr auf Erde und sich deshalb in die Stratosphäre verkrümelt hat. Das Brötchen das geschmiert in meiner blauen Tupper-Dose am Grund meines grünen Nike Rucksackes liegt… bis zur Pause. All das sind vorübergehende Zustände. Doch das Problem da vorne nicht, wenn ich es nicht bald wortwörtlich in die Hand nehme. Außerdem wäre da ja noch die fremde Hilfe zu bezweifeln. Aus dem Schlamm ziehen.. „kein Ding!“. Die Wohnung neu möblieren.. „Hey ich bin dabei“. Neue Songs schreiben.. „Zeig mal her, Ich mach das schon“. Hier geht’s mit anderen Kalibern zur Sache. Pure Gewalt trifft einmalige Chance. Wenn du das jetzt nicht tust gestehst du vor dir selbst deine Schlappe, deine Vernunft, deine Unprofessionalität, etc… außerdem. Na gut Sir Unterbewusstsein, denk ich mir, greife das Fernsehgerät, schmeiß es durch das offene Fenster. Er fliegt ein Stück horizontal um dann einen Spannungsbogen zur Senkrechten zu ziehen und was auch sonst: aufs Autodach! Relativ betrachtet erscheint mir die Sache dann doch ganz unangenehm, gerade deshalb weil ich ja erkannt habe, dass alles nicht so läuft wie es soll. Zum einem…

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