Archive for the 'Tagesabschluss' Category

18
Dez
09

Vor Zurück Wiegeschritt

der neue Omaha-Records sampler ist am start mit 13 knallern der Musikgeschichte… und das ganze kostenlos passend zur weihnachtszeit!!

lasst euch also beschenken und greift zu

und wer is da alles drauf:

sindy und mich findet man an 4. stelle genau zwischen den tollen daantje & golden handwerk und Tjian 🙂

ratatatatatatatatatata::::::: hier gehts zum download
einfach Auf das Omaha in Omaha-Records drücken

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03
Aug
09

die Musik im Juli

Zeit um neue und alte Platten vorzustellen:

Wilco – Wilco

während der Musikekzpress „platte des Monats Juli“ lobt mischen sich bei mir die Gefühle über das album von Wilco.  steigt das werk mit Wilco (the song) noch Hit-mäßig ein wird es dann im weiteren verlauf eher träge. Blue Black Nova bietet noch einen spannenden soli-guitar-ekzperimentier-ausraster aber das ganze ist doch alles sehr poppig gehalten. Bei solitaire erreicht das album seinen absoluten spannungstiefpunkt nach den ganzen mid-tempo-songs im vorraus ist das dann meist der punkt bei dem ich einfach weiterklicke. Neben dem schönen aber spannungslosem  gesang  den ausgetüfftelten PoP-Melodien und einem Duett mit Leslie Feist hat das album allerdings für mich nicht allzuviel zu bieten und meine vorstellung von alternativ country nicht getroffen… aber sicherlich sehr schön für Freunde des balladesken Liedguts (-:

The Dø – A Mouthful

Dan Levi und Olivia Merilahti sind „die zwei“ und a mouthful (eigentlich ja schon 2008 in Frankreich erschienen aber von mir jetzt erst gehört) hat mich völlig vom hocker gehauen… playground hustle ist ein perfekter einstieg in dieses vielschichtige werk aus indie elektronik folklore und soundtrack.
Und dann folgt ein Hit nach dem anderen. „at last“ „on my shoulders“ „song for lovers“ „the bridge is broken“ und „stay (just a little bit more)“ geben melodien zum mitsingen und lassen dich versinken in der stimme der sängerin mit französischen und finnischen wurzeln. „Unissasi Laulelet“ bringt dann den Bruch zur Folklore. Bongos und sommergefühle treffen auf satzgesang und wollen auf dem ersten Blick so gar nicht ins album passen bieten jedoch eine gelungene abwechslung und lassen den Hörer weiter gespannt sein auf den Rest de mit 15 songs beladenen Platte. „Tammie schließt dann dort an wo die ersten 5 songs aufgehört haben und mischt mehr Folkelemente mit ein bis dann mit Königin punkt com der absolute abschuss kommt (könnte nämlich auch in die ein oder andere RnB Location passen) – dance! der Rest kommt dann auch weiterhin indie-durchgetüftelt aufs tablett langsam mussman sich auch wirklich konzentrieren um das ganze überhaupt noch aufnehmen zu können das ist eben der nachteil an alben mit so vielen songs.. nicht zu vergessen die wunderbaren absacker „searching gold“ und „when was I last home“ nach dem es die restlichen songs sichtlich schwer haben (einzeln betrachtet jeweils großartige songs vora allem „aha“)…wunderbar und meine Platte des Monats Juli (wenn auch verspätet)…gleich nochmal hören (-:

Placebo – Battle for the sun

Ich weiß ja selbst das Placebo das Kunstteppich Team in 2 Lager spaltet: die die Placebo langweilig finden und die die Placebo einfach scheiße finden..nein spaß..ich bin ehrlich sehr überrascht worden. schon der Titelsong „battle for the sun“ war ein Erlebnis für mich…sicherlich nikz ganz neues aber doch so gut das es mich irgendwie begeistert hat und also das ganze album besorgt. war dann erst mal nicht so überzeugt von „for what it´s worth“ als erste single dann aber nach und nach die eigentlichen Hits der Platte entdeckt..“ashtray heart“ (übrigens der ursprüngliche Bandname) zum beispiel ein typischer placebo und genau das richtige für einen Hörer wie mich der sich auch über ein neues Depeche Mode album freut das sich anhört wie jedes andere davor auch (übertrieben gesagt) aber ich höre ja Placebo eigentlich nur wegen der stimme von Brian Molko.. so wie ich DM wegen dave..naja.. du weißt schon.
oder „devil in the details“! passt genauso in meine vorstellung von wie sich placebo anzuhören hat. „bright lights“ dann schmachtig zum mitsingen.. und überhaupt ist es ja doch eine Wandlung die man hören kann da battle for the sun im großen und ganzen weventlich positiver klingt als die ganzen alben davor zusammen. weniger tief melancholisch mehr selbstbewusstsein! mehr rock und dennoch tolle melodien und im höchsten grade eingängig.. platz 3 meiner alben im Juli…

the dead weather – horehound

man möchte meinen diese „band“ funktioniert nur wegen der großen Namen die dahinter stehen (jack white allison mosshart)..ein bisschen ja aber der überwiegende Teil ist das Genie der beiden das da heftigst funktioniert. Vorallem im auto zu hören! männliche und weibliche gesangsparts vereinen sich zu purem se(ikz)..songs bauen sich langsam auf werden zerstört um sich erneut wieder zu treffen werden wieder aufgenommen wieder verworfen und ekzplodieren förmlich an allen ecken und enden – bestes beispiel: tread me like your mother ! und überhaupt wirft das ganze tote wetter tier nur so mit wilden bluesrock-stoner-ekzperimental-brocken um sich.. da habe ich meine wahre Freude im auto wenn es aus den maschinengewehren knallt

M-A-N-I-P-U-late
M-A-N-I-P-U-late
M-A-N-I-P-U-late
M-A-N-I-P-U-late
Am I too,
Am I late
Am I too
Am I late
Am I, am I, am I, am I,
Am I too
Late

platz 2 meiner Lieblingsplatten im Juli

weitere Empfehlungen:

Men without Pants – naturall

Dinosaur Jr. – Farm

uuuuund:

ich, alexander

03
Jul
09

frans zwartje

hab gerade 2 filme von frans zwartje gesehen…brrrrsssll

Pentimento

Bedsitters

„The incomparable Frans Zwartjes is a filmmaker, musician, violin-maker, painter and sculptor. In the late-60s he was one of the first Dutch visual artists to take up film, initially to document his performances and soon after as an independent medium perfectly suited to his way of creating visual art. His mind-bending works caused a furor, with psychological black-and-white imagery of heavily made-up and over-dressed actors from his circle of friends. Focused on sexually-loaded power games, hysteria, psychosis and cruelty, his films are largely edited ‚in-camera‘. „My own motor system determined the film style“, Zwartjes stated in an interview. Zwartjes’s oeuvre includes over forty films and his style has left a strong stamp on at least two generations of experimental filmmakers in Holland. You’ve never seen anything quite like this.“ – Film Anthology Archive

22
Jun
09

ein ganzer Haufen Konzerte

da war je echt viel los in letzter Zeit in Hannover und wo ich eben sonst so war..
zum einen gabs da erst mal das große Omaha-Festival. Freitags im Kulturpalast und Samstag dann weiter im Medienhaus (das war über Pfingsten) mit vielen tollen Künstlern, doch an dieser Stelle seien nur die genannt die ich selbst auch gesehen habe.. und überhaupt war beinahe das ganze Kunstteppich Team da.. verdammt da hat doch Nils noch ein-zwei Photos von..kommt noch…

Tjian:
spielte souverän die Songs seiner neuen Platte Schlacksy im Singer/Songwriter und Anti-Folk- Gewand zumal man doch auch mittlerweile hört das der gute Herr in letzter Zeit ziemlich viel an der Musik von Jeff Lewis genascht hat.. was seiner Musik allerdings keinen Abbruch tut..zum Schluss gabs dann sogar noch ein Eminem-Cover..wow!

Julian Gerhard:
bereits das 2. mal in Hannover gesehen. Viele intelligente, teils sehr Konkrete, teils aber auch sehr kryptische Texte mit Gitarre und Mundharmonika (wenn er denn gerade die richtige dabei hat)
neben Hits wie „Hatebreed zum Frühstück“ und „als ich dich im Regen…“
spielte Julian Gerhard auch neue Songs wie „wenn einer von uns beiden stirbt zieh ich nach Italien“..wow!

Pappmaché:
Indie-Elktro-Pop aus Hamburg mit deutschen Texten. Effektierte Gitarre trifft E-Drum-Board und Computerfiles. Der Chef von Omaha-Records (..wow!)  ist absolut Stilsicher aber ab und zu auch etwas eintönig… schade bei den tollen Ansätzen verschwindet leider ab und zu die Innovation im Rest der Songs.
Vielleicht einfach mal n bisschen ausflippen auf der Bühne?
Dafür aber ein Supernetter Kerl.. wahrscheinlich wäre das dann unglaubwürdig!?

Crime Killing Jokerman:
Indie-Rock/Pop aus Freiburg mit charismatischer Stimme und symphatischen russischem Akzent läd zum Tanz ein und zum Mitsingen. Doch auch progressive Töne bis beinahe hin zu Art-Rock lassen sich die Jokermänner bei Ihrem letzten Lied hinreißen dessen Name mir jetzt leider entfallen ist.. dennoch Daumen hoch für die Jungs aus Freiburg, deren letzte Ep man sich übrigens HIER runterladen kann… wow!

Staring Girl:
aus Kiel. Machen deutschen Pop mit Gitarre, Schlagzeug, Banjo und Keys. Musik bei der man hört das man sich über den Sound echt viele Gedanken gemacht hat. Der Kunstteppichredaktion sind die Songtexte manchmal etwas zu konkret und vorhersehbar, aber täuschen keineswegs über Hits wie „jeder geht allein“ und „Mann im Zimmer“ hinweg. Im großen also ein runder Abschluss zum Omaha Festival in Hannover

schön wars..und danach teilten sich sowohl Musiker und Fans in 2 Lager. Die einen wanderten aus in die Glocke um noch richtig zu feiern, während der Kunstteppich mit zu Missu in die Küche des Frontmanns von Reebosound reiste. Währenddessen viel mit Tjian gequatscht und Ideen ausgeheckt, doch dazu später.

Erst mal gings weiter nach Halle und dann nach Leipzig und dort gabs an einem Abend das Fuck Hornisschen Orchstra zu hören. Alter waren die drauf und voll sowohl auf als auch vor der Bühne jeweils beide Beschreibungen zutreffend.
Es gab Lieder über die Umwelt, Improsongs über Cockain und Schwulsein, bzw. Streitereien über selbige, Lesungen von Zeitungsartikeln und einen echt schrägen Synthesizer… sind irgendwie kostenlos und völlig unvorbereitet dort angekommen und deswegen auch total geschockt am Ende nach Hause gegangen.. Ich nenn mich seit jenem Tag auf jedenfall Fuck Hornisschen Orchestra Fan

Zurück in Hannover mit dem ersten besuch aus Nürnberg ging zu einem Konzert im Labor das unter dem Namen Bandstand lief.
Zu hören gabs dort zunächst Kadosh aus Hannover. Simone ist eine tolle Sängerin und der Rest der Band fetzt sowieso und irgendwie sowas in Richtung Guano Apes. Danach kamen Savant auf die Bühne. Wirklich intelligente Gitarrenriffs und Drumlines auf manchmal echt eigenartigen Rhythmen, also ich glaube da schon ab und an nen 5/4 Takt und anderes gehört zu haben. Der Gesang dazu war leider etwas eintönig und versuchte sich wohl dem vom Herrn Brian Molko anzulehnen, nur das der Sänger von Savant nicht gerade solche Tonsprünge zu überwinden zu können schien (wasn grammatisch bekloppter Satz).. alles in allem also eine Mischung aus Ur-alten Sonic Youth und etwa halb so alten Placebo. Dann spielten noch ähm..achja..Ichy Feet..Crossover-Funk irgendwas mit ner abgedrehten meiner meinung nach kaum älter als 20jährigen Sängerin und einem Guano Apes Cover das ich einer anderen Band an diesem Abend mehr zugetraut hätte… ansonsten schon ganz gut aber eben nicht so speziell die Itchy Füße.
Am schluss kamen dann noch Blakvise, bei denen weiß ich aber schon ehrlich gesagt gar nicht mehr was die für Musik gemacht haben.. jedenfall irgendwie ziemlich rockig und auch punkig und der Sänger wirkte mir etwas wie B. J. Armstrong..naja..das Konzert auch geschafft.

Weiter gings dann mit den Sternen im Schauspielhaus (für umsonst…wow!)
und am Mittwoch mit Stereo Total auch dort (für umsonst.. wow!)

am Freitag war dann das großartig-tolle mega-durchgeplante Silo-Sommerfest… ein ganzer Haufen toller Bands.

Paul Henning – den ich ja schonmal im Kulturpalkast im Vorprogramm zu Daantje, Julian Gerhard und _pappmaché sehen durfte machte den undankbaren Anfang. Ich fand seine Lieder toll und ich hab sogar ne CD von ihm zu hause jaja… gerne wieder
Neerström – dazu sag ich jetzt nicht viel, das bin ja ich und Sindy (und der Esel nennt sich immer zuerst)
Justus Schneider – wirklich sehr sehr tolle SOngs. Er Gitarre und Nils an wahlweiße Bass oder Keys. Große Mitsing-Hit´s wie „ich liebe Berlin“ oder „Grillen is OK“. Schade das auch Justus das Publikum vor der Außenbühne nicht so animieren konnte wie wir uns das alle gewünscht hätten.
Tjian – schön das 2. mal in kürzester Zeit aber diesmal mit der Änderung das ich ein Teil von Tjian war (soviel zu denHirngespinst nach dem Omaha-Festival: „hey lass doch mal zusammen spielen wenn du in Hannover bist“ – „ja okeh müssmer aber mal schauen wie wir da Proben“ – „lass uns doch über Skype proben“.. so war dann auch der Plan und alles funktionierte bis auf das wir nicht wirklich geprobt hatten).. diesmal gabs also zusätzlich zu Gitarre und Tambourin (welches du übrigens hier vergessen hast Ben) ein E-Schlagzeug, ein Schifferklavier, eine Ukulele und diverse ander Musik-oder Zweckentfremdete -Instrumente.. das hat echt Spaß gemacht!..wow! + gerne wieder!

dann gings in der Pinte weiter:

Trashlords – deren Musik ich ja jetzt schon ne ganze weile von MyOwnMusic kenne obwohl da ja heute kein Schwein mehr is irgendwie. fette Riffs, lässige Typen, super Abgang am Ende (man berichtete das einige Leute nach draußen stürmten mit zugehaltenen Ohren)..und Missu war auch mal wieder da..als Fan und Fahrer 🙂
Kadosh – sind dann leider ausgefallen 😦
co-edit that – auf jeden Fall der Knaller an diesem Abend ne fette Portion Indie mit nem haufen rhythmischen Gimmicks und sogar ner Trompete brachten dann auch das Publikum endlich zum erhofften zur Musik tanzen.
binary solo – machten den Schluss. Ob ihrer technischen Versiertheit leider etwas zu emotionslos das ganze.. oder wie wir sagen würden „die sin uns zu HiFi die Jungs oder… not wierd just boring) getanzt wurde allerdings immernoch und meine Meinung is ja auch nur meine Meinung und die Musik is ja nich schlecht nur eben die Jungs könnten etwas weniger cool rumguggen und sich n bissl mehr gehen lassen beim spielen..

so das war erst mal alles an Live-Musik denke ich (aber bei so viel zeug kanns echt sein das ich Irgendwen vergessen habe..wenn sich jemand nicht wiederfindet einfach melden)

27
Mai
09

III

In der Bahn lauerte (nein lauern ist nur einer jener Begriffe die einer Situation Spannung verpassen soll), wartete ein Löwe auf den Ausstieg. Ich sah ihn noch kurz, grüßte, spürte seine raue Zunge an meinem Hals und meiner Nase. Hatte der Löwe doch nicht gelogen?

Meine Strecke führte mich etwas weiter in die Dunkelheit der Nacht. Ich wägte mich augenblicklich in Sicherheit und zwischen Leibern. Vor mir ein PC und wohl so etwas wie Pascal oder C oder Limbo oder derartiges lag ausgebreitet auf dem Bildschirm. Und dann das eine Mädchen dort von der ein anderes Mädchen sagt, dass sie mich nicht mag. Ich verließ meinen eben erst erreichten PC-Terminal und ging nach draußen. 4 orangehaarige Tierchen kamen auf mich zu. Es waren Kostüme, versicherte man mir. Sie erkannten mich und gingen noch einmal zurück in den Wald aus dem sie kamen. Den steinigen Weg betrachtend, sog ich an meiner Zigarette.  Ein Tierchen kam zurück, überlebensgroß. Ohne Fell. Ich konnte nur einzelne Haare auf dem Bauch erkennen als es an einer eisernen Stange in eine Umarmung fiel. Zurück am Terminal und an meinem alten Platz sah ich nach draußen mit der Intuition nach meinem Auto ausschau halten zu müssen. Sie legten den Gang aus und schoben es Pflichtgemäß in die entstandene Parklücke um die 3.Reihe zu beseitigen und späteres rauskommen für die anderen Wagen zu ermöglichen. Ich war unzufrieden. Erregt drosch ich auf die Straße und prügelte dem Unheil entgegen. Wohl waren sie alle stärker als ich, aber keiner so entschlossen. Den Feind auf die Nase und den Freund in den Dreck. Zurückgespult, gelassen… besser gefühlt. Alles nicht ganz lethargisch, aber zweckdienlich. Wartete doch dieser Löwe wieder lauernd auf den Einstieg.

27
Mai
09

II

Wie ich Flecken hasse und selbst hab ich sie auch auf dem Pulli. Das hab ich mir wohl auf der Arbeit zugezogen. Genauso wie die gelben Augen, meinen Sinn für Humor der sich nur noch auf Zitate von Mario Barth und Peter Lustig stützt, meine Kontinuität die von zwölf bis Mittag reicht und außerdem die Angewohnheit, Dinge in Zeitintervallen von 8 Stunden zu erledigen. Naja, es sind ja nicht nur die Flecken. Auch das Löffelbiskuit sticht mir furchtbarer- doch glücklicherweise ins Auge. „Das darfst du nicht vergessen“. Bei Krankheit hilft Zwieback, bei fortgeschrittener Genesung auch Zwieback mit Schoko-„außen cross innen reichhaltig“. Und jetzt gibt es die auch mit Tiramisu Geschmack. Tiramisu gibt es auch von Bofrost. Obwohl man es bei diesen Preisen auch erwarten möchte, will ich den Geschmack des Bofrost-Tiramisu-Eises in Keramikschale sehr loben. Eine Hymne in meinem Gaumen. Da war auch ein Mann. Mit ihm kamen ein Glas Rinderbrühe und ebenfalls aus Glas und mit flüssigen Inhalt: Herr Gorbatschow. Freund aller Nachteulen oder Spätabends-„Wodka-Red-Bull-Mischer“ und möglicherweise: Nachtschichtarbeiter. So zwischendurch, wenn der Teamleiter gerade nicht da ist, um die Ecke gehuscht und danach die Flasche bei ahnungslosen Neulingen versteckt, die dann mächtig Ärger bekommen. Und dann war da noch der Hund, der auf den zarten beinahe engelsklangvollen Namen Heiner horchte. Ein weißer von der kämpfenden Sorte, Art Schweinenase. Die Besten Freunde der Kinder. Man las das er mit dem kleinen Jungen auf dem Spielplatz nur spielen wollte als er ihm ins Gesicht Biss. Hat man ihm nicht gesagt, das das Flecken gibt und das ich Flecken hasse?

27
Mai
09

I

…und Genau gegen die untere Schaltfläche. Relativ betrachtet erscheint mir die Sache dann doch ganz unangenehm, gerade deshalb weil ich ja erkannt habe, dass alles nicht so läuft wie es soll. Zum einem stehen die Chancen schlecht auf Gleichheit innerhalb der Linien und zum anderen scheint es als ob dieser Gerätschaft der Stempel des Verfalls obliegt. Über grüne Ergüsse schiebt sich bald ein weinerliches Blau das sich kurz vor der waagerechten in ein mürrisches Rot-Grau verwandelt. „Hier lief doch schon lange nichts mehr“. Natürlich, keine Frage, aber doch reizt sie mich, diese schlichte Genugtuung es der Welt mal wieder gezeigt zu haben. Flimmern gehört nicht zum Konzept und gelacht wird erst dann wenn auch der letzte Stecker gezogen ist. Das Grau des Bodens würde sich wahrscheinlich gut mit ins Bild fügen, obwohl, bei dem Laminat. Es fällt mir schwer zu glauben, dass das hier nur ein vorübergehender Zustand ist. Dafür habe ich schon zu viele Zustände gesehen. Den Himmel der dich zum Frühstück mit roten Bäckchen angrinst. Der Rausch am letzten Wochenende. Oh, war das ein Zustand. Das Wasser das keinen Bock mehr auf Erde und sich deshalb in die Stratosphäre verkrümelt hat. Das Brötchen das geschmiert in meiner blauen Tupper-Dose am Grund meines grünen Nike Rucksackes liegt… bis zur Pause. All das sind vorübergehende Zustände. Doch das Problem da vorne nicht, wenn ich es nicht bald wortwörtlich in die Hand nehme. Außerdem wäre da ja noch die fremde Hilfe zu bezweifeln. Aus dem Schlamm ziehen.. „kein Ding!“. Die Wohnung neu möblieren.. „Hey ich bin dabei“. Neue Songs schreiben.. „Zeig mal her, Ich mach das schon“. Hier geht’s mit anderen Kalibern zur Sache. Pure Gewalt trifft einmalige Chance. Wenn du das jetzt nicht tust gestehst du vor dir selbst deine Schlappe, deine Vernunft, deine Unprofessionalität, etc… außerdem. Na gut Sir Unterbewusstsein, denk ich mir, greife das Fernsehgerät, schmeiß es durch das offene Fenster. Er fliegt ein Stück horizontal um dann einen Spannungsbogen zur Senkrechten zu ziehen und was auch sonst: aufs Autodach! Relativ betrachtet erscheint mir die Sache dann doch ganz unangenehm, gerade deshalb weil ich ja erkannt habe, dass alles nicht so läuft wie es soll. Zum einem…




a

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